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Mitmachen bei denk.schule

Kurz gesagt

denk.schule soll mit den Menschen wachsen, die täglich in der Schule stehen. Programmieren müssen Sie dafür nicht — das ist nicht der Engpass. Was fehlt, sind gute Ideen, ein fachlich prüfender Blick und Erfahrungen aus echten Klassen.

Wer hinter denk.schule steht

Bisher ist denk.schule ein kleines Projekt aus Gera: Edwin Tostlebe entwickelt es — Konzept, Didaktik und Programmierung. Moderne KI-Werkzeuge beschleunigen die Arbeit, wie heute in vielen Softwareprojekten. Jede Einheit wird vor der Veröffentlichung durchgespielt, jede Zahl darin nachgerechnet. Einen Blick vom Fach und aus dem Klassenzimmer kann das nicht ersetzen — genau dafür suchen wir Sie.

Wie Sie mitmachen können

Wie aus einer Idee eine Einheit wird

  1. Der Denkfehler. Am Anfang steht keine Stoffliste, sondern eine falsche Vorstellung, die viele haben.
  2. Die Vorhersage. Eine Frage, die das Experiment eindeutig entscheidet. Erst wenn die Vorhersage steht, geht das Labor auf.
  3. Die Messreihe. Die Regel wird nicht verraten, sondern aus mehreren Messungen abgelesen.
  4. Der Übertrag. Aufgaben ohne Labor, nur mit dem, was die Messreihe gezeigt hat — dazu ein Arbeitsblatt zum Drucken.
  5. Bauen und prüfen. Das Labor wird programmiert, die Zahlen werden unabhängig nachgerechnet, Stoff und Sprache fachlich geprüft und gegen die Bildungsstandards der Kultusministerkonferenz gelegt.
  6. Erproben. Erst im Unterricht zeigt sich, ob eine Einheit trägt.

Ein Beispiel

„Schweres fällt schneller“ — das glaubten schon die alten Griechen, und der Alltag scheint es zu bestätigen: Ein Blatt Papier segelt langsam, ein Stein fällt schnell. In der Einheit Alles fällt gleich schnell? sagen die Kinder zuerst voraus, ob eine zehnmal schwerere Stahlkugel vor einer gleich großen Holzkugel unten ankommt. Die Stoppuhren im Fallturm zeigen: fast gleichzeitig. Dann fällt eine Feder, erst in Luft, dann mit abgepumpter Luft — und die Regel steht in den eigenen Fallzeiten. Zum Schluss geht es ohne Labor weiter, etwa mit der Frage, warum Regentropfen aus großer Höhe nicht wehtun.

Was eine gute Idee ausmacht

Eine halb fertige Idee ist willkommen. Oft reicht ein Satz wie „Meine Klasse glaubt jedes Jahr, dass …“ — den Rest arbeiten wir gemeinsam aus.

Ihre Idee per E-Mail

Schreiben Sie an info@denk.schule. Diese Fragen helfen beim Aufschreiben; beantworten Sie, was Sie schon wissen:

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Bitte schreiben Sie keine Namen oder anderen Angaben zu Schülerinnen und Schülern in Ihre Nachricht. Wie wir mit E-Mails umgehen, steht in der Datenschutzerklärung.

Was mit Ihrem Beitrag geschieht

Alles auf denk.schule ist freies Unterrichtsmaterial unter der Lizenz CC BY-SA 4.0 — kostenlos, ohne Werbung, ohne Anmeldung. Das gilt auch für eine Einheit, die aus Ihrer Idee entsteht. Bevor wir etwas von Ihnen übernehmen, fragen wir nach, ob Sie damit einverstanden sind und ob Sie namentlich genannt werden möchten.

Stand: September 2026